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Wirtschaftsprüfung durch die Bavaria Treu AG

Beraterkompetenz – Klare Antworten auf komplexe Fragestellungen.

 

 

Aktuelle Informationen

Dez10

Jahresabschlussprüfung 2019 - Einholung von Drittbestätigungen

Bei Abschlussprüfungen sind als Prüfungsnachweise auch Bestätigungen von außerhalb des Unternehmens stehenden Dritten einzuholen.

Dez05

Keine gewerbesteuerliche Hinzurechnung der vom Mieter getragenen Grundsteuer

Zur Ermittlung des Gewerbeertrags wird dem Gewinn aus Gewerbebetrieb u. a. 1/4 der Hälfte der bei der Gewinnermittlung abgezogenen Miet- und Pachtzinsen für die Benutzung unbeweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens hinzugerechnet, soweit die Summe 100.000 € übersteigt.
Nach einer Betriebsprüfung bei einer Gesellschaft vertrat das Finanzamt die Auffassung, dass die neben der Miete dem Vermieter zu erstattende Grundsteuer ebenfalls dem Gewerbeertrag zuzurechnen sei. Dabei berief es sich auf eine entsprechende Verwaltungsanweisung.
 
Das Finanzgericht Köln widersprach. Die vom Mieter vereinbarungsgemäß übernommene Grundsteuer sei bei der Ermittlung des für die Besteuerung maßgebenden Gewerbeertrags nicht hinzuzurechnen. Sinn und Zweck der Hinzurechnungen und Kürzungen sei, die reine Ertragskraft des Unternehmens zu besteuern, unabhängig davon, ob dieses fremdes oder eigenes Kapital einsetze. Davon ausgehend sei nicht einleuchtend, warum die in den Nebenkosten enthaltene Grundsteuer zugerechnet werden solle, zumal dies auch bei einem Betrieb nicht geschehe, der mit eigenem Grundvermögen arbeite.
Das letzte Wort wird der Bundesfinanzhof haben.
Okt25

Es passt zwar nicht, aber du, lieber Mieter, kannst ja deinen Unmut äußern

(BGH, Urteil vom 16.1.2019)

Klingt die Überschrift etwas schräg für Sie? Sie befindet sich in bester Gesellschaft. Der Reihe nach: der Vermieter rechnet die Heizkosten nach der „50-50-Methode“ ab, also zur Hälfte nach Wohnfläche und zur Hälfte nach Verbrauch. Der Mieter meint, 70% Verbrauch und 30 % Wohnfläche sei der zutreffende Maßstab und beruft sich dabei auf § 7 Abs. 1 Nr. 2 HeizKV, welcher seines Erachtens für seine Wohnanlage einschlägig sei. Der Vermieter sieht es anders. Selbst wenn die Vorschrift greife, werde er von seiner bisherigen Praxis nicht abrücken. „Wurschtige“ Betrachtungsweise: soll der Mieter doch einfach von seinem Kürzungsrecht nach § 12 Abs. 1 Satz 1 HeizKV Gebrauch machen und den nicht verbrauchsabhängigen Anteil um 15 % kürzen! Nein, so einfach kann sich’s der Hausherr dann doch nicht machen, so der BGH. Denn § 12 Abs. 1 Satz 1 HeizKV sei hier einfach nicht einschlägig. Der Mieter habe das Recht, einen zutreffenden Abrechnungsschlüssel zu fordern. Zudem er nicht verpflichtet ist, immer wieder eine fehlerhafte Abrechnung entgegenzunehmen und anschließend gegen diese vorzugehen.

Okt25

Kann ein Wohnungseigentümer vom Verwalter verlangen, eine Liste mit den E-Mail-Adressen der anderen Eigentümer herauszugeben?


(LG Düsseldorf, Urteil vom 4.10.2018)

Unumstritten ist, dass ein Verwalter nicht umhin kommt, eine Eigentümerliste mit ladungsfähigen Anschriften zu führen und bei Bedarf den anfragenden Wohnungseigentümern mitzuteilen. Das ist weder Schikane noch datenschutzrechtlich „böse“, sondern resultiert aus der Rechtsnatur der Gemeinschaft und gleichzeitig der Erfordernis einer ordnungsgemäßen Verwaltung. Dass man heutzutage „viel über Email macht“, ist aber noch lange kein Grund, auch noch die E-Mail-Adressen der Miteigentümer herauszugeben. Das Zauberwort lautet „informelle Selbstbestimmung“, da einzelne Eigentümer durchaus daran interessiert sein können, von anderen Miteigentümern nicht per Email heimgesucht (d. Red.) zu werden. Ganz pragmatisch gesehen ergäbe sich ja im Falle einer Herausgabepflicht von E-Mail-Adressen sogar die Verpflichtung des Verwalters, weitere Adressen aktiv zu ermitteln und so die Liste ständig aktuell zu halten. 

Feb01

Briefkastenanschrift kann ausreichen – wenn auch Briefe in diesem Kasten ankommen!

(BFH, Urteil vom 13.6.2018)

Das Thema ist nicht neu. Kann ein Unternehmer Vorsteuer aus einer Rechnung ziehen, in der der Aussteller lediglich eine „Briefkastenanschrift“ angibt? Obwohl der Aussteller an dieser Adresse überhaupt keine wirtschaftliche Aktivität entfaltet? In der Vergangenheit hatte man in diesen Fällen einen Vorsteuerabzug verweigert. Erst nachdem der EUGH die Ordnungsmäßigkeit der Eingangsrechnung bejaht hatte, ließ sich auch der BFH erweichen und gab den Vorsteuerabzug frei.

Was natürlich keinen Freibrief für „Scheinadressen“ darstellt. Und – ganz wichtig: die auf der Rechnung bestätigte Leistung muss tatsächlich erbracht worden sein und der Leistungszeitpunkt ist korrekt zu benennen. Das sollte aber von vorneherein klar sein… 

Feb01

Schlumpfhausen versus Megacity – in wieweit können Mietenspiegel der Nachbarstadt herangezogen werden?

Das Amtsgericht Darmstadt äußert sich zu diesem Thema (Urteil vom 10.10.2017)

Im vorliegenden Fall hatte ein Vermieter einer Wohnung in einer Stadt mit 27.000 Einwohnern den Mietenspiegel der Nachbargroßstadt (155.000 Einwohner) für eine Mieterhöhungsbegründung herangezogen. Dem Mieter gefiel diese Argumentation mit Hinweis auf die Gemeindegrößen überhaupt nicht. So auch nicht dem Gericht. Sich auf den Mietenspiegel einer Nachbarstadt zu berufen sei vom Grundsatz her schon möglich, allerdings müssten die Orte dann auch in den Kategorien Wirtschaft, Kultur und sozialer Infrastruktur miteinander vergleichbar sein. 

Apr20

E-Mail-Archivierung im Rahmen der Anforderungen der GoBD

Die revisionssichere Archivierung von digitalen Geschäftsbriefen wurde ab dem 1. Januar 2018 mit dem Ablauf der Übergangsfrist (bis 31.12.2017) zur Pflicht für alle Unternehmen. PDF-Download

 

Sep26

Mitteilungspflicht zum Transparenzregister nach dem GwG und Änderung des GmbHG

Ein Rundschreiben zur Mitteilungspflicht zum Transparanzregister nach dem GwG finden Sie im Mandantenbereich.

Dez05

Grunderwerbsteuer auf den Grundstücksrückerwerb

Veräußert ein Grundstückseigentümer ein Grundstück zunächst und erwirbt das Eigentum später zeitnah zurück, ist unter bestimmten Voraussetzungen die ursprüngliche Besteuerung der Grundstücksveräußerung an den Erwerber aufzuheben bzw. unterliegt auch die Rückübertragung des Grundstückseigentums nicht der Grunderwerbsteuer.
Liegt das Grundstückseigentum bei der Veräußerung an den Erwerber (Ersterwerb) jedoch nicht oder noch nicht beim Veräußerer, führt die Eigentumsrückübertragung (Zweiterwerb) auf den Veräußerer zur Besteuerung. Voraussetzung für die Nichterhebung der Grunderwerbsteuer ist, dass das Grundstück vor dem ersten Veräußerungsvorgang wenigstens eine logische Sekunde im grunderwerbsteuerlichen Zurechnungsbereich des Veräußerers lag.
 
Dez05

Beteiligungserträge von Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsbauvereinen

Die Finanzverwaltung hat sich zu der Frage geäußert, ob bzw. in welchem Umfang Einnahmen, die eine steuerbefreite Wohnungsgenossenschaft bzw. ein Wohnungsbauverein aus einer Organgesellschaft erhält, unschädlich für die Steuerbefreiung sind.
 
Wohnungsgenossenschaften und Körperschaftsteuer:
Nach § 5 Abs. 1 Nr. 10 KStG sind u.a. Wohnungsgenossenschaften von der Körperschaftsteuer befreit. Die Steuerbefreiung ist jedoch ausgeschlossen, wenn die Einnahmen des Unternehmens aus den nicht begünstig-ten Tätigkeiten 10 % der gesamten Einnahmen übersteigen - die sog. Unschädlichkeitsgrenze. In dem Zu-sammenhang war bisher nicht zweifelsfrei geklärt, wie hierbei mit Erträgen aus einer Organgesellschaft zu verfahren ist. 
 
Rechtsauffassung der Finanzverwaltung:
Die Finanzverwaltung vertritt folgende Auffassung: Zunächst ist das Einkommen der Organgesellschaft dem (partiell) steuerpflichtigen Teil des Organträgers zuzurechnen. Bei der Prüfung der Unschädlichkeitsgrenze sind als Erträge aus einer Organgesellschaft die in der Steuerbilanz des Organträgers als Ertrag gebuchten Werte aus der Gewinnabführung aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages zu berücksichtigen. Ist hingegen eine Verlustübernahme aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages erfolgt, stellt der übernommene Verlust keine negative Einnahme dar.
Okt25

Verwaltungskostenpauschale als Teil der Miete?


(BGH, Urteil vom 19.12.2018)

Bereits die Überschrift mutet schräg an. Im zugrundeliegenden Fall
wies ein Mietvertrag eine gesonderte Verwaltungskostenpauschale
(„z. Zt. € 34,38“) aus. Diese wurde zunächst auch brav bezahlt, dann indes zurückgefordert. Der Vermieter argumentierte, die Pauschale sei Teil der Grundmiete, auch wenn sie separat im Vertrag aufgeführt sei. Frechheit siegt nicht immer. Der Vermieter musste die pauschal gezahlten „Verwaltungskosten“ zurückzahlen, da die diesbezügliche Vereinbarung nach § 556 Abs. 4 BGB unwirksam ist. Umlagefähig sind nur Betriebskosten, welche sich abschließend aus dem berühmten Katalog zu § 2 Betriebskostenverordnung ergeben.

Feb01

Inserenten aufgepasst! Was Hacker alles so anstellen…

Stellen wir uns vor, ein Wohnungsunternehmen inseriert ein nettes Apartment zur Vermietung. Das Apartment befinde sich in einer Kleinstadt in ländlicher Umgebung. So weit, so gut.

Eines schönen Tages steht das Telefon nicht mehr still und der elektronische Postkasten platzt. Was ist geschehen? Ein Blick auf das eigene Inserat unter www.immobilienkumpel25.de lässt Schlimmes ahnen. Aus dem braven Apartment in der kleinen Stadt ist eine großzügige Loft-Wohnung in Berlin Prenzlauer Berg geworden, Kaltmiete € 8,50, bestens geschnitten, belichtet und besonnt, inmitten einer trendigen Kneipenszene. Und wer da alles Interesse bekundet hat! Hunderte von Bewerber/innen sind gelistet, teilweise mit Foto, Email-Adresse und Telefonnummer.

Was ist geschehen? Hacker haben das Immobilienkumpel-Benutzerkonto unseres beklagenswerten Wohnungsunternehmens geknackt und eine Wohnung eingestellt, die sie und verbündete Unholde für ein paar Tage gemietet haben („A..BNB“). Seelenruhig lässt ein böser, in feinen Zwirn gehüllter Mensch die arglosen Bewerber/innen in diese Wohnung, parliert in feinstem Maklerdeutsch und nimmt zu guter Letzt irgendwelche „Sicherheitsleistungen“, „Anmelde- oder Bearbeitungsgebühren“, „Kautionen“ und wer weiß, was noch alles, entgegen. Am Ende des Tages teilen sich die Bösewichte den Zaster, machen’s Licht aus, geben den Schlüssel bei ihrem Vermieter ab, ziehen sich die Gummimasken vom Gesicht und entschwinden händereibend in alle Winde.

So ähnlich hat sich ein realer Fall abgespielt. Dem betroffenen Wohnungsunternehmen blieb danach nichts anderes übrig, als den Fall unverzüglich der datenschutzrechtlichen Aufsichtsbehörde zu melden. Diese stellte natürlich Fragen. Beispielsweise nach den Zugangsberechtigten, der Passwortrichtlinie und anderen sicherheitsrelevanten Details. Zumindest konnte das Unternehmen darlegen, die Mindeststandards in Sachen Sicherheit eingehalten zu haben. So sei eine Passwortrichtlinie in Kraft, die „Geheimnisträger“ habe man entsprechend „eingeschworen“ und auch Soft- und Hardware seien auf dem Stand der Zeit gewesen.

Feb01

„Ruhe!“ „Klappe!“ „Gusch!“

Beschränkung des Rederechts auf einer Eigentümerversammlung

Stellen wir uns vor, ein Eigentümer möchte auf der Versammlung eine Frage stellen. Außer „äääh“ und „ööh“ geht nichts mehr, da man ihm andauernd ins Wort fällt, ein anderer Eigentümer stellt den Beschlussantrag, die Diskussion zu beenden, man einigt sich hierauf – und … aus. Der verbal Abgeschnittene stellt sodann den Beschlussantrag, die Diskussion wieder anzuleiern, selbiger wird abgelehnt – und wieder …aus. Das daraufhin angerufene Gericht sieht im völligen Abschneiden des Rederechts einen formellen Mangel, der sich auch auf das Beschlussergebnis ausgewirkt habe. Um die Versammlung ordnungsgemäß abzuwickeln, könne die Redezeit zwar beschränkt werden, aber nicht „auf  null“ (d. Red.). Beim Rederecht handele sich nämlich um ein elementares Teilhaberecht des Eigentümers, da dieses die Möglichkeit biete, auf die Willensbildung der anderen Eigentümer einzuwirken. Eine Einschränkung des Rederechts solle daher so „schonend“ wie möglich erfolgen. Zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit hätte man statt des Ausschlusses von Wortmeldungen auf die Möglichkeit weiterer, allerdings zeitlich begrenzter Diskussionsbeiträge hinweisen müssen.

 

Jan14

Neue Excel-Tools: Rückstellungen 2018

Die Rückstellungstools für das Geschäftsjahr 2018 finden Sie im Mandantenbereich

Dez28

Viele Wege führen zum Wirtschaftsprüfer

Beitrag aus der Zeitschrift IDW LIFE mit Informationen über Studiengänge für das Berufsziel Wirtschaftsprüfer:
zum Artikel

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